TIN PIT – im Nirgendwo einer fremden Stadt

Unerzählte Geschichten unwichtiger Menschen aufgeschrieben von Wasim Ghrioui

In dem Musiktheater „TIN PIT – im Nirgendwo einer fremden Stadt“ geht es um unerzählte Geschichten von Menschen aus einem geschmähten Viertel, einem Unort irgendwo mitten in Damaskus in der Zeit vor dem Krieg. In diesem Viertel ist der Autor und bildende Künstler Wasim Ghrioui aufgewachsen, der seit 2013 in Berlin lebt. In seinem zweiten Theatertext „TIN PIT“ erzählt er mit genauer Beobachtungsgabe und feiner Ironie  Geschichten und Anekdoten der Bewohner seines Viertels.

Die Inszenierung wurde in Deutsch mit arabischen Untertiteln aufgeführt

Wie klingen Engel und wie sehen sie aus? Fasziniert durch Bilder und Kompositionen verschiedener Künstler und Komponisten begaben sich die Musiker des Ensembles Megaphon auf eine Reise. In dieser haben sich poetischer Sprech- und Chorgesang mit Kompositionen vom Mittelalter bis heute, gesungen von der Sopranistin Sophia Körber und gespielt von Violine, Flöte und Akkordeon verbunden. Unter der künstlerischen Leitung von Lenka Župková und Klaus Hermann Anschütz spannten die Musiker und der Chor einen weiten Bogen von ältesten Chorälen über mystische Gesänge aus dem 12. Jahrhundert von Hildegard von Bingen bis in die Musik der Gegenwart. Die schwebenden Lichtprojektionen der Engelsbilder von Paul Klee verwandelten den Kirchenraum und fügten sich mit den Bewegungen des Tänzers zu einer Collage zusammen. In einer bilderreichen Inszenierung wandelten die vier Musiker, ein Tänzer des Musikensembles Megaphon und der Schola Gregoriana Cellensis durch die Kirche und durch zeitlose Klangwelten.

Aufführungsorte

Staatsoper Hannover, Kulturfabrik Löseke Hildesheim, Junges Theater, Göttingen, Haus der Kulturen, Braunschweig

Mitwirkende

SCHAUSPIELER: Paul Wollin, Tayfun Bademsoy
TEXT und REGIE: Wasim Ghrioui
KOMPOSITION  Dima Orsho

DRAMATURGIE, deutsche TEXTFASSUNG:  Rolf C. Hemke
VIDEO:  Matze Görig
KÜMSTLERISCHE LEITUNG: Lenka Župková
UNTERTITEL ARABISCH:  Raman Khalaf

Förderer:

MWK Niedersachsen, Stiftung Niedersachsen, LAG Niedersachsen, Niedersächsische Sparkassenstiftung, Sparkasse Hannover, Braunschweigische Sparkassenstiftung, Sparkasse Hildesheim Goslar Peine, Landeshauptstadt Hannover, Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, Rotary Hannover.

Kooperationspartner:

Staatsoper Hannover, Musikland Niedersachsen

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