Sehen Hören Erinnern

Ein szenisches Freiluft-Konzert in einem Bühnenbild aus 1.000 Papier-Kranichen der japanischen Künstlerin HIROKO im Rahmen des Hiroshima-Tages der Landeshauptstadt Hannover

In der Ruine der St. Aegidienkirche erwartet das Publikum ein poetischer Garten, in dem 1.000 weiße Papier-Kraniche (als Friedenssymbole) schweben. Durch den offenen Kirchenraum bewegt sich das Ensemble Megaphon mit dem Frauenchor Nagisa und führen japanische Kompositionen und traditionelle japanische Lieder auf. Uraufführung feiert ein Auftragswerk der jungen, in Deutschland lebenden Japanerin Yaeko Asano, das sie für diese Aufführung extra geschrieben hat. Dynamischen Klangpassagen stehen meditative Bewegungen gegenüber, inszeniert von dem Tänzer und Choreografen Mikael Honesseau.Die Zuschauer können sich frei bewegen, auf Steinbänken oder Hockern im Kirchenschiff Platz nehmen. Sie dürfen die Papier-Kraniche bewegen und durch die offene Ruine nach Belieben ein- und austreten.

„Die 1. 000 Kraniche sind Zeugen meiner Vergangenheit, gleichzeitig sind sie Betrachter meiner Gegenwart und auch Beschützer für meine Zukunft. Sie sind die inneren Wegweiser für den Frieden.“ – HIROKO

“[…] poetische Darbietung […]”
Hannoversche Allgemeine Zeitung / 8.8.2011

Mitwirkende

Laura Pohl – Gesang
Camilla Hoitenga – Querflöte
Vladimir Gorup – Akkordeon
Julia Mihaly – Sopran
Maria Pache – Viola
Nora Matthies – Violoncello
Lenka Zupkova – Violine
Karoline Steidl – Violine

Mikhail Honesseau – Regie, Choreographie
Chorensemble Nagisa
HIROKO – Performance, Bühnenbild

Lenka Župková – Künstlerische Leitung und Konzeption

Förderer

Sparkasse Hannover Stiftung, Region Hannover, Kulturbüro Hannover, Freundeskreis